Lernapplikationen

Das Forschungs- und Forschungstrasfervorhaben Ambient Learning Spaces widmet sich der zentralen Frage, wie digital unterstützte Lernumgebungen für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können, um ein nachhaltiges Lernen zu bestärken. Eine wichtige Frage dabei ist, wie Funktionen, Struktur und Form von interaktiven computerbasierten Medien beschaffen sein können, um im Sinne zeitgemäßer, konstruktivistisch-didaktischer Ansätze Lehren und Lernen mit flexiblen computergestützten Lehr- und Lernmethoden geeignet zu unterstützen und nachhaltig zu fördern.

Ein besonderer Fokus wird auf die Frage gelegt, wie körper- und raumbezogene interaktive Medien, die über ein cloudbsiertes Medien-Repository miteinander verbunden sind (ambiente Medien), dies in besonderer Weise tun. Dazu wurden Systemmodelle, mediendidaktische Methoden und prototypische Systeme geschaffen, die im Feld erprobt und evaluiert werden.

Folgende zentrale Aufgaben ergaben sich aus dieser Aufgabenstellung:

  • Erarbeitung neuer Systemmodelle interaktiver Medien in pädagogischen, altersgerechten Kontexten;
  • Erarbeitung von Methoden, um Kinder und Jugendliche altersgerecht zu befähigen, Informations- und Kommunikationstechnologien mit zunehmender Komplexität zu verstehen, zu nutzen und zu lernen, diese auch selbst zu entwickeln;
  • Erarbeitung von pädagogischen und informatischen Vermittlungs- und Systemkonzepten, die, so weit möglich und sinnvoll, einer vertieften qualitativen, auch quantitativen Evaluation unterzogen werden können;
  • Konzeption und Implementierung körper- und raumbezogener Lernmedien, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, eigenständig und gemeinschaftlich zu lernen;
  • Ausbau der entwickelten Modelle und praktische Erprobung der entwickelten Anwendungen für einen potenziellen Transfer in den schulischen und im museumspädagogischen Bereich;
  • Erstellen, Durchführen und Auswerten von Evaluationen im Hinblick auf Gebrauchstauglichkeit, pädagogische Wirksamkeit, Akzeptanz und Erlebnishaftigkeit;
  • Publizieren der erarbeiteten Systemmodelle, mediendidaktischen Methoden und prototypischen Systeme und Unterstützung eines fachlichen Diskurses unter Wissenschaftlern und Pädagogen.

 

Das ALS-Portal ermöglicht die Administration von Benutzerkonten und das Management aller ALS-Software.

Mittels VideoEdit und 3D-Edit werden mediale Inhalte erzeugt und/oder bearbeitet.

Mit dem Profiler und dem Narrator werden Daten spezifisch annotiert um sie personenbezogen und narrativ bereitzustellen.

Alle ALS-Lernapplikationen werden im ALS-Portal verwaltet und Medien applikationsspezifisch annotiert und/oder hochgeladen, so dass diese nach einer Anmeldung nutzerspezifisch in den Applikationen bereitgestellt werden.

ALS-Portal 
Screenshot des ALS-Portals


Die ALS-Applikationen und NEMO
Die ALS-Applikationen und das Framework NEMO. Oben die Frontends der Lernapplikationen. In der Mitte das Frontend des ALS-Portals. Darunter die NEMO-API, dann die NEMO Services, die NEMO Logic und die beiden NEMO Datenbanken.

Währen die ALS-Kooperationspartner jeweils über ein eigeigenes NEMO verfügen, bietet ein zentrales NEMO, gehostet an der Universität zu Lübeck, allen schulischen oder anderen bzw. gemeinnützigen Einrichtigen die Verwendung desselben.

Falls sie als Pädagoge*in in Lübeck und naher Umgebung tätig sind, können sie einen Account zur Nutzung sowie eine passende Fortbildung kostenfrei bei der KiMM-Initiative der Schülerakademie der Universität zu Lübeck beantragen.