NEMO

NEMO mit seinen Komponenten.

 

Das Network Environment for Multimedia Objects (NEMO) ist ein im Rahmen des von der DFG geförderten Grundlagenforschungsprojekts "Ambient Learning Spaces" entwickeltes Framework für die zentrale Haltung der Logik von Lernprogrammen und von in den Lernapplikationen gemeinsam verwendeten Programmmodulen, der gemeinsamen semantischen Datenhaltung sowie diversen Modulen zur Konvertierung von Daten sowie der Benutzerauthentifizierung.

Die semantisch annotierten multimedialen Inhalte, in Form von Text, Bild-, Audio-, Video oder 3D-Dateien, werden als NEMO-MediaFileObjects repräsentiert und können annotiert, personen- oder ortsbezogen sowie an Geräte angepasst in NEMO-MediaObjects (MO) gespeichert werden. Auch können Bilder über eine Bildanalysekomponente spezifischen Kategorien automatisch zugeordnet werden.

Durch die am IMIS entwickelten und genutzten Frontends der ALS-Lernapplikationen wird aus unterschiedlichen Kontexten heraus ein Zugriff auf NEMO durchgeführt, um dem Benutzer zu erföglichen Medieninhalte zu erzeugen oder diese zur Anreicherung der physischen Welt (etwa einer Lernumgebung) zur Verfügung gestellt zu bekommen. NEMO ist hierbei in der Lage anhand der Benutzer- und Geräteinformationen Filterungen für die Medienausgabe durchzuführen und Präferenzen der Benutzer in seiner Ausgabe zu berücksichtigen. Zudem interagiert das System mit Lokalisationsdaten, greift auf Nutzungshistorien zurück, verfügt über einen integrierten Narrator und die Möglichkeit der Cross-Device Interaction (XDI) und behindertengerechter Ausgaben im Kontext der ALS-Lernapplikationen.

 

Literatur:

Winkler T., Scharf F., Herczeg M. (2014).
Ambiente Lernräume. Informatik Spektrum. Springer: Berlin, Heidelberg.

Lob S., Cassens J., Herczeg M., Stoddart J. (2010).
NEMO - The Network Environment for Multimedia Ob-jects. In Proceedings of the First International Conference on Intelligent Interactive Technologies and Multimedia (IITM 2010), Dec. 27-30, 2010, IIIT Allahabad, India. ACM. 245-249.